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Hannover 96 besiegt den 1.FC Wunstorf

Die Partie gegen den 1.FC Wunstorf hatte am heutigen Sonntag sehr viel zu bieten.

Am Ende gewannen wir auch in der Höhe verdient durch Tore von Mandy (2), Sarah und Melle. Bis dahin war es jedoch ein schwieriger Weg. Zusätzlich motiviert durch das 1:1 der Konkurrenten Sebbenhausen und Wülfel begannen wir die Partie gegen Wunstorf, die uns in der Hinrunde eine schmerzliche 3:2 Niederlage einbrachten.

Zusätzlich motiviert durch das 1:1 der Konkurrenten Sebbenhausen und Wülfel begannen wir die Partie gegen Wunstorf, die uns in der Hinrunde eine schmerzliche 3:2 Niederlage einbrachten. Das Spiel begann aber auf beiden Seite sehr zerfahren und Torchancen waren jeweils Mangelware. Wunstorf prüfte nach knapp 30 Minuten Britta, die den Fernschuss jedoch ohne Probleme festhalten konnte. Vorn agierten wir etwas umständlich, so dass wir kaum nennenswerte Torabschlüsse zu vermelden hatten. Mandy wurde unterdessen bei einem Einwurf von einem Hund in den Knöchel gebissen, trug aber keine Verletzungen davon.

Die 1:0 Halbzeitführung fiel dann etwas kurios. Michi hatte sich 10 Minuten vor der Halbzeit in einem Zweikampf am Knie verletzt, musste von den neu zur Verfügung gestellten Arztkoffern jedoch keinen Gebrauch machen (Dank hier noch einmal an die „Apotheke zur Kugel“). Den daraus entstandenen Freistoß für die Gastgeber nutzten wir dann zum Tor. Der Ball wurde zurückgespielt, Melle setzte die Abwehrspielerin unter Druck welche den Ball vor dem Strafraum quer spielte. Sarah ging dazwischen und schob überlegt an der Torfrau ins rechte Eck ein. Vorsichtshalber wurde Michi durch Ulli Funck ersetzt. Mit dem 1:0 ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel erwarteten wir einen Sturmlauf von Wunstorf, aber dazu kam es gar nicht, da wir mit unseren eigenen Angriffen Wunstorf keine Gelegenheiten dazu ließen. Die Chancen lagen mehr bei uns, da wir die Flügel gut besetzten und einige gefährliche Flanken vor das Tor brachten. In der 60. Minute endlich das 2:0. Mandy schickte Melle über die rechte Seite die 25 Meter vor dem Tor abzog und der Torfrau keine Chance lies. Der Ball schlug direkt unter der Latte im Netz ein.
In der 68. Minute kam der Ball über Lea und Ulli Funck auf Mandy, die ebenfalls aus großer Entfernung den Winkel anvisierte und traf. Damit wäre das Spiel eigentlich gelaufen gewesen, IMG_8249hätten wir nach inkonsequentem Torabschluss nicht noch das 1:3 (75.)kassiert. Nun wurde es wieder etwas unkontrollierter, aber war Sie gefordert, war Britta der gewohnt sehr gute Rückhalt unserer Hintermannschaft, die einmal mehr neu formiert, sehr gut agierte.
Mit dem 4:1 von Mandy, die eine Flanke von Sarah verwertete, war dann der Sieg in Sack und Tüten.

Der Schiedsrichter bot heute eine besonders lobenswerte Leistung.

Mit diesen drei Punkten sind wir dem Ziel Aufstieg wieder etwas näher gerückt. Bleiben wir in den folgenden Spielen immer siegreich, ist uns Platz 1 nicht zu nehmen. Aber bis dahin ist es noch ein harter und steiniger Weg.

Es spielten: Britta – Susi, Lotte, Jana (85. Sophie) – Manu, Michi (35. Ulli F),Melle, Mandy, Digga – Sarah, Lea (75. Diana)

Lenz übernimmt das Kommando

Die Nachfolgerin von Patricia Hanebeck ist gefunden. In der kommenden Saison wird die 27-jährige Anne Lenz Spielführerin des Zweitligisten 1. FC Köln. Lenz gehört zu den erfahreneren Spielerinnen des neu zusammengesetzen jungen Kaders. Schon in den Vorbereitungsspielen war Lenz als Kapitainin im Einsatz. Die endgültige Entscheidung fiel jetzt im Trainingslager.

Anne Lenz ist seit 2009 im Kader der Frauenfußballerinnen des 1. FC Köln. In den vergangenen Spielzeiten absolvierte sie 37 Liga- und sechs DFB-Pokalspiele für den FC. Dabei kam sie auf 3228 Einsatzminuten und erzielte zwei Tore.

Eine gute Mischung

Groß prangt die Eins auf dem Rücken von Neuzugang Lena Nuding. Die 18-jährige Torfrau, die in dieser Saison vom VfL Sindelfingen nach Köln kam demonstriert damit offensichtlich, mit welchen Ambitionen ihr Wechsel verbunden ist. “Es ist noch nicht festgelegt, wer die neue Nummer Eins sein wird. Aber ich stelle mich gerne der Herausforderung”, beginnt sie das Gespräch. Lange Zeit hatte Nuding Probleme mit ihrem Knie und sieht in Köln jetzt die Chance für einen Neuanfang. “Ich hatte Probleme mit der Patellasehne und konnte ein halbes Jahr lang nicht spielen. Köln ist für mich jetzt eine neue Chance, wieder richtig Gas zu geben.”, fährt sie fort.

Nicht nur auf dem Platz möchte Lena Nuding ihre bisherige Karriere weiter nach vorne bringen. “Ab Oktober werde ich an der Deutschen Sporthochschule Sportmanagement studieren. Vor vier Wochen habe ich den Aufnahmetest gemacht und es sieht sehr gut aus.”, berichtet sie von ihren weiteren Plänen für die Zukunft.

Auch Philine von Bargen hat ähnliche Zukunftspläne. Die 19-jährige Mittelfeldspielerin kommt von der SG Essen-Schönebeck und wird voraussichtlich ab Oktober Psychologie an der Kölner Universität studieren. “Ich fühle mich jetzt schon sehr wohl in der Stadt.”, schildert sie ihre ersten Eindrücke aus ihrer neuen Heimat.

Einen kleinen Eindruck von ihrer zukünftigen Mannschaft hat sie sich auch schon verschaffen können. “Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und der Teamgeist ist wirklich gut. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und reiferen erfahrenen Spielerinnen. Mein persönliches Ziel ist es schon, um den Aufstieg mitzuspielen.”, sagt sie.

Einen Aufstieg hat bereits Julia Rick während ihrer fußballerischen Karriere beim 1. FC Köln miterlebt. Seit Beginn des Jahres trainiert die junge gebürtige Kölnerin in der ersten Mannschaft mit. Ihre Spielpraxis sammelte sie bei der Zweitvertretung des Geißbock-Clubs. Mit dieser gelang ihr vor einigen Wochen der Aufstieg in die Regionalliga.

11Nun bekommt sie die Gelegenheit, ihr spielerisches Können auch in der 2. Bundesliga zu demonstrieren. “Es wird sicherlich schwer für mich, einen Platz in der ersten Elf zu bekommen. Ich bin noch eine sehr junge Spielerin, die aber versuchen wird ihre Chance zu nutzen.”, sagt sie offen und ehrlich.

Lena Nuding, Philine von Bargen und Julia Rick. Drei der insgesamt zehn Neuzugänge in der ersten Frauenfußballmannschaft des 1. FC Köln.  Zehn Spielerinnen, die zusammen ein Durchschnittsalter von knapp über 18 Jahren haben. Insgesamt hat die Mannschaft nun einen Altersdurchschnitt von etwas über 21 Jahren. Lediglich fünf Spielerinnen sind über 25 Jahre alt. Wer die junge Truppe in der kommenden Saison auf dem Platz führen wird, ist bisher noch nichts bekannt.

Jugend und Erfahrung

Stark verjüngt und dem neuen Konzept entsprechend wir der zukünftige Regionalliga-Kader der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln aussehen. Nach den Abgängen von Mareike Commotio, Miriam Lang, Maiko Okamura, Maren Meinshausen, Daniela Anglani und Nina Weihrauch, setzt der Geißbock-Club zukünftig auf sehr viele junge Talente. Diese sollen getreu dem U23-Konzept durch die erfahrenen und älteren Spielerinnen geführt und aufgebaut werden.

Eine Aufgabe, auf die sich Trainer Benedikt Kühnreich schon jetzt freut. “Wir holen fast alle unsere Jahrgang ´94 Mädels aus der U-17 in den Kader. “, berichtet er. Nach aktuellem Stand sind dies sechs Spielerinnen. Zusätzlich kommt vom Pulheimer SC Lea Oetker, die ebenfalls gerade 18 Jahre alt geworden ist und Mandana Büscher aus der U-17 von Neukirchen-Seelscheid.

Die aktuelle Kaderplanung soll aber noch nicht ganz abgeschlossen sein. “Wir stehen noch in Kontakt zu weiteren Spielerinnen, die wir als Verstärkung sehen. Dies fördert auch den Konkurrenzkampf untereinander.”, so Trainer Kühnreich.

Durch den Verbleib der erfahrenen Leistungsträgerinnen auf den Schlüsselpositionen in der Abwehr, dem Mittelfeld und im Sturm verschafft sich die zukünftige Regionalliga-Vertretung des 1. FC Köln eine ideale Voraussetzung, um zukünftig die angestrebte Talentförderung durchzuführen.

Die Vorbereitung geht los

In genau einer Woche fängt sie an, die Vorbereitung der ersten Frauenfußballmannschaft des 1. FC Köln auf die Saison 2011/2012. Mit einem neu ausgrichteten Vereinskonzept hat der Aufstieg in die Bundesliga nicht mehr höchste Priorität. Man setzt zukünftig auf junge Talente aus der Region und möchte sich als leistungsorientierter sowie nachwuchsfördernder Verein im Frauenfußball etablieren.

Untermauert wird die Neuausrichtung durch die bereits getätigten Verpflichtungen für die kommende Spielzeit. Mit Jana Blessing und Lena Nuding sicherten sich die “Klosterfrauen” die Dienste zweier Spielerinnen, die bereits internationale Erfahrung im Jugendbereich vorweisen können. Auch Pia Knobloch von Bayer 04 Leverkusen bringt bereits Bundesligaerfahrung mit in den neuen Kader.

Zu dem gab Marcus Kühn, die Verpflichtung von Yuka Sugiyama (1. FFC Saarbrücken), Melanie Koschalka (Vorwärts Spoho Köln) und Philine von Bargen (SG Essen-Schönebeck) bekannt. Aus den eigenen Reihen wird Julia Rick aus der zweiten Mannschaft hochrücken. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin trainiert bereits seit längerem im Bundesligakader mit und zeigte eine überzeugende Leistung in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison.

Ebenfalls bei den Bundesliga-Spielerinnen mittrainieren werden Denise Schuhmacher und Alice Hüttebräucker. Beide Spielerinnen sind Jahrgang ´95 und sollen zwei bis dreimal die Woche bei den Frauen trainieren.

1. FC Köln gewinnt souverän

Mit einem 5:0 Heimsieg verabschieden sich die Fußballerinnen des 1. FC Köln II aus der Mittelrheinliga. Gegen die Gäste der SV Allner-Bödingen trafen Melanie Kolacki (3), die mit 36 Treffern gleichzeitig die Torjägerkanone der Verbandsliga holte, Laura Lex und Nina Weihrauch.

FC-Trainer Benedikt Kühnreich musste am letzten Spieltag seine Mannschaft nochmals auf zwei Positionen umändern. Für Sina Borowski, die mit einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird kam Mareike Commotio in die 19Mannschaft. Silke Tancyus wurde im Vergleich zum Aachen-Spiel durch Jennifer Schnackerz ersetzt. Vor dem Spiel gratulierte Allner-Spielführerin Katja Brümmer den Kölnerinnen zum Aufstieg in die Regionalliga und überreichte einen Blumenstrauß.

Die Partie lief noch keine 180 Sekunden, da zappelte der Ball bereits im Netz der Gäste. Nach schöner Vorarbeit durch Michelle Pfeifer konnte Laura Lex zum 1:0 vollenden. Allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Der 1. FC Köln erwischte einen Start nach Maß und übernahm fortan die Kontrolle auf dem Spielfeld. In den Anfangsminuten war es vor allem Michelle Pfeifer, die mit ihren Vorstößen über die rechte Seite für Unruhe sorgte. Gegenspielerin Vanessa Pauly vom SV Allner-Bödingen hatte so ihre liebe Mühe und Not mit der stark aufspielenden gelernten Außenverteidigerin. Auch Julia Rick, die zukünftig vermutlich im Bundesliga-Kader des 1. FC Köln spielen wird, zeigte eine durchaus bemerkenswerte Leistung. Mit einem sehenswerten Pass legte sie zum 2:0 vor. Torschützin war Melanie Kolacki. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Direkt zum Wiederanpfiff konnten die FC-Mädels dann auf 3:0 erhöhen. Wie bei dem Treffer zuvor war es Julia Rick die die Vorarbeit leistete und Melanie Kolacki, die vollendete. Der Regionalliga-Aufsteiger ließ es nun ein wenig ruhiger angehen, spielte aber weiterhin sehr konzentriert. Allner-Bödingen versuchte sich zwar Chancen zu erarbeiten, zeigte sich aber des öfteren zu ungenau im Spielaufbau. Nach 67 Spielminuten dann bereits die endgültige Entscheidung.Melanie Kolacki erhöhte auf 4:0.

Kurz vor dem Abpfiff der Partie kam es dann zu einer netten Geste und einem damit verbundenen Wechsel. Torfrau Friederike Keppner verließ das Spielfeld und machte Platz für Ersatztorhüterin Vanessa Prentzel, die damit in der Rückrunde zu ihren ersten Spielminuten kam. Wer zukünftig von den Beiden das Tor der Regionalliga-Mannschaft hüten wird, ist eine interessante Frage.

Den letzten Treffer des Tages erzielte dann Nina Weihrauch. In der 89. Spielminute gelang ihr mit einem sehenswerten Distanzschuss das 5:0.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kühnreich (Trainer des 1. FC Köln): “Das war ein schöner Abschluß heute. Es waren viele Freunde und Bekannte da. Es hat den Mädels auch richtig Spaß gemacht, hier im Franz-Kremer-Stadion spielen zu dürfen. Ich bin sehr stolz darauf, was meine Mannschaft diese Saison erreicht hat.” 

Laura Lex (Spielerin des 1. FC Köln): “Wir wollten einen schönen Abschluß haben. Wir wussten, wir treffen auf eine sehr symphatische Mannschaft mit einem symphatischen Trainer. Ein besseres Abschlußspiel kann man sich nicht wünschen. Dann auch noch zu Null gewonnen, was auch noch mal wichtig war, denn wir wollten auch nur bei einer Saisonniederlage bleiben.”

Uwe D´Agnone (Trainer SV Allner-Bödingen): “Für uns war das was ganz besonderes heute vor so einer Kulisse in so einem Stadion zu spielen. In der ersten Halbzeit hatten wir auch unsere Chancen. Durch das 3:0 kurz nach Wiederanpfiff war das Spiel natürlich für uns gelaufen.”

Katja Bruemmer (Spielerin SV Allner-Bödingen): “Auf Rasen zu spielen war ungewohnt und auch ziemlich anstrengend. Trotzdem haben wir im ersten Durchgang sehr gut gespielt wie ich finde. Das Stadion und die Stimmung waren auch wirklich gut. Ich habe noch gar nicht so richtig realisieren können, dass das heute mein letztes Spiel gewesen ist.”

Nochmal alle Kräfte mobilisieren

Wie im vergangenen Jahr werden die Spielerinnen des 1. FC Köln II ihr letztes Ligaheimspiel im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim austragen. Zu Gast ist der derzeit Tabellendritte SV Allner-Bödingen. Anpfiff der Begegnung ist bereits um 14 Uhr. Nach dem Spiel werden noch einige Ehrungen vorgenommen werden.

FC-Trainer Benedikt Kühnreich, der auch in der kommenden Saison die Mannschaft trainieren wird, erwartet auch im letzten Spiel noch einmal vollen Einsatz von seinen Spielerinnen. “Wir wollen uns mit einer guten Leistung von den Zuschauern verabschieden. Ich werde die Mannschaft ins Rennen schicken, die maßgeblich am Aufstieg beteiligt war. Wir werden voll auf Sieg spielen.”, gibt er die Marschroute vor dem Spiel bekannt.

Die SV Allner-Bödingen hat in dieser Spielzeit die eigenen Erwartungen auch durchaus erfüllen können. Mit dem möglichen dritten Rang in der Tabelle kann man mehr als zufrieden sein. Für Katja Bruemmer wird es das letzte Spiel im Trikot der Allner-Frauen sein.

Hannover 96 siegt auch in Davenstedt

Der TUS aus Davenstedt ist mit Sicherheit keine Laufkundschaft und so ist das Ergebnis gegen die „Lokalrivalen“ durchaus hoch zu bewerten. In der Rückrunde bisher ungeschlagen, lag heute also ein schwerer Brocken vor uns, aber wir haben diese Aufgabe gut gelöst.

Von Beginn an nahmen wir das Heft in die Hand und wollten Davenstedt unser Spiel aufdrängen, was uns auch sehr gut gelang. Bereits nach 7 Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Gastgeber. Kurz hinter der Mittellinie schlug Mandy einen Freistoß vor das Tor wo Sarah den Ball erlaufen und an der Torfrau vorbeilegen konnte.

Auch danach war Davenstedt zwar weiter bemüht uns unter Druck zu setzen, aber mehr als eine Volleyabnahme kam nicht dabei heraus, zumal diese auch noch weit das Tor verfehlte. Nach und nach näherten wir uns wieder dem Tor der Gastgeber. Melles 2:0 wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt und so dauerte es bis zur 40. Minute bis endlich das zweite Tor für uns erzielt wurde. Mandys Ecke fand den Kopf von Mette und Davenstedts Libero konnte den Ball nur noch ins eigene Netz befördern. So ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel kam Neuzugang Jessica zu ihrem ersten Einsatz und gleich nach dem Wieder-Anpfiff legten wir das 3:0 nach. Sarah konnte vor der herauseilenden Torfrau einen Ball erobern und legte auf Melle ab, die ins leere Tor schießen konnte. Nun erspielten wir uns viele Chancen, ließen aber noch mehr davon ungenutzt.
Erst knapp 20 Minuten vor dem Ende wieder ein Treffer, der aber war der schönste des Tages.
Ulli wurde auf dem linken Flügel angespielt, setzte sich bis in den Strafraum durch und spielte im richtigen Moment auf Melle, die mit einer Grätsche den Ball zum 4:0 einnetzen konnte.
Kurz danach ein Elfmeter für uns, aber irgendwie ist das 11er-Schießen nicht so unseres in dieser Saison. Lotte lief an, traf den Innenpfosten, der Ball rollte die Linie entlang, aber nicht ins Tor.

Die Chancen für uns ergaben sich nun beinahe im Minutentakt, aber sehr oft vergaben wir leichtfertig. Britta verbrachte hingegen einen ruhigen und sonnigen Vormittag und musste nur einmal beim Herauslaufen Ihr Können zeigen. Den Rest erledigte unsere Abwehrreihe gewohnt clever.

Die beiden Tore zum 6:0 Endstand erzielten Mette und Melle.

Es spielten: Britta – Susi (70. Laura), Lotte, Jana – Manu, Uli F., Mandy (45. Jessica), Melle, Digga (70. Sophie) – Sarah, Mette

Derby-Fieber in Köln

Das letzte Stadt-Derby in der Mittelrheinliga der Frauen steht an. Am Sonntag den 29. Mai 2011 treffen um 16 Uhr der 1. FC Köln II und der SC Fortuna Köln in der LöWi-Arena in Köln-Lövenich aufeinander.

Beide Mannschaften fiebern dem Spiel entgegen. Während die FC-Mädels mit einem Sieg schon so gut wie in die Regionalliga aufgestiegen wären, benötigt Fortuna Köln weiterhin jeden Punkt um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

FC-Trainer Benedikt Kühnreich erwartet ein Spiel “Kampf gegen Technik”, während sein gegenüber Sandro Nicosia “keinerlei Druck verspürt”. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden. Ein Ergebnis was für Nicosia auch diesmal durchaus realistisch erscheint, “Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet. Meine Mädels sind heiß auf das Spiel. Wir wollen durch taktisch disziplinierten Fußball etwas erreichen und mindestens mit einem Punkt zurück in die Südstadt fahren. Der FC muss einen sehr guten Tag erwischen um uns zu schlagen.”, gibt er selbstbewusst zu Protokoll. Benedikt Kühnreich bestätigt seinerseits die Favoritenrolle des 1. FC Köln, “Wir wollen dieses Spiel gewinnen, dann befinden wir uns schon mit einem Fuß in der Regionalliga.”

Personell gehen beide Mannschaften etwas angeschlagen in das Spiel. Fortuna muss auf die Dienste von Funda Hancioglu und Spielführerin Michelle Fischer verzichten. Während im Kader des FC neben den Langzeit-Abwesenden Vanessa Prentzel und Lena Scharmanski auch der Einsatz von Daniela Anglani fraglich ist. Definitiv nicht dabei ist Abwehrspielerin Jennifer Schnackerz.

Svenja Zsolt, Spielführerin des 1. FC Köln II, steht hingegen wieder zur Verfügung. Ebenso wie Rosalia Spiteri auf Seiten der Gäste aus der Kölner Südstadt.

1. FC Köln wird Meister der Mittelrheinliga

Die Zweitvertretung des 1. FC Köln lieferte heute eine erstklassige Leistung ab und sicherte sich bereits einen Spieltag vor dem Saisonende den Titel in der Mittelrheinliga der Frauen. Beim 6:5 Auswärtssieg gegen Alemannia Aachen II  sorgten Julia Rick (2), Melanie Kolacki (2) und zwei Aachener Spielerinnen mit ihren Toren für den ersten Aufstieg in die Regionalliga in der Geschichte des Frauenfußball beim 1. 15FC Köln.

Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte und die der heutigen Partie wird sicherlich allen Beteiligten noch etwas länger in Erinnerung bleiben. Der FC startete fulminant. Bereits nach vier Minuten war es Julia Rick, die die Kölnerinnen mit 1:0 in Führung brachte. Was direkt im Anschluss folgte gab es in dieser Saison auch noch nicht. Durch zwei Eigentore der Aachener Spielerinnen bauten die Domstädterinnen ihre Führung aus, so dass es nach nur zehn absolvierten Spielminuten 3:0 aus Sicht der Gäste stand. Ein katastrophaler Fehlstart der Hausherrinnen aus Aachen, die einen Sieg benötigt hätten, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Melanie Kolacki erhöhte dann den Vorsprung sogar auf 4:0. Alles deutete auf einen souveränen Sieg der Zweitvertretung des 1. FC Köln hin.

Doch dann kam der Auftritt von Schiedsrichter Joachim Hill aus Aachen. Die Spielerinnen der Alemannia rückten erstmalig bis in den Sechzehner der Kölnerinnen ein. Michelle Pfeifer klärte souverän und fair. Herr Hill aus Aachen sah dies allerdings ein wenig anders und entschied auf Elfmeter. Eine sehr fragwürdige Entscheidung. Friederike Keppner war bei dem Strafstoß machtlos und es stand 1:4. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang versuchten die FC-Kickerinnen ihren Vorsprung weiter zu verwalten. Aachen setzte zwar dagegen, konnte aber keinen spielentscheidenden Akzente setzen. So war das 2:4 aus Sicht der Heimmannschaft auch eher ein Zufallsprodukt. Die Antwort der FC-Mädels folgte umgehend. Nach schönem Zuspiel durch Silke Tancyus erhöhte Melanie Kolacki auf 5:2. Auch Julia Rick gelang kurze Zeit später ihr zweiter Treffer des Tages, es stand 6:2.

Doch die Kölnerinnen ließen Aachen plötzlich noch mal zurück ins Spiel kommen. Durch zwei Kontertore stand es nur noch 6:4. Es wurde noch einmal spannend. Aber zunächst folgte eine 42 minütige Gewitterunterbrechung. Nach Wiederanpfiff des zweiten Durchganges in dem noch 15 Minuten zu absolvieren waren, kam Aachen dann zehn Minuten vor Spielende noch einmal auf 5:6 heran. Die Partie, geprägt von etliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, schien plötzlich zu kippen. Die Zweitvertretung des 1. FC Köln zeigte dann aber in den Schlussminuten eine alles andere als zweitklassige Mannschaftsleistung. Als geschlossene Einheit stemmten sie sich gegen die elf Aachenerinnen auf dem Platz und brachten die knappe Führung über die Zeit.

Für die Alemannia aus Aachen ist nun der bittere Gang in die Landesliga Realität geworden. Die Mädels des 1. FC Köln hingegen werden kommende Saison in der Regionalliga West antreten. Das letzte Heimspiel des FC findet am 19. Juni 2011 statt. Gespielt wird im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kühnreich (Trainer des 1. FC Köln II): “Das Spiel war heute die reinste Achterbahnfahrt. Wir hatten einen sensationellen Start in die Partie, haben dann aber teilweise zu unkonzentriert gespielt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie hat in den letzten Minuten noch einmal alles gegeben und wir sind zu recht aufgestiegen.”

Friederike Keppner (Spielerin des 1. FC Köln II): “So ein Spiel habe ich auch noch nicht erlebt. Der Beginn war natürlich aus unserer Sicht optimal. Einige Entscheidungen auf dem Platz waren aber nicht nachvollziehbar. Am Ende haben wir verdient gewonnen und den Aufstieg geschafft.”

Svenja Zsolt (Spielerin des 1. FC Köln II): “Wir haben zu Beginn genau das umgesetzt, was wir wollten, ein wahrer Sturmlauf aufs Aachener Tor, so dass es nach zehn Minuten schon 3:0 steht. Das darf man dann nicht mehr aus der Hand geben. Doch heute war alles anders. Eine wahre Achterbahn der Gefühle, einfach unbeschreiblich. Am Ende hat sich unser ganzer Kampf über die Saison ausgezahlt. Wir haben verdient gewonnen und stehen einen Spieltag vor Saisonende als Aufsteiger fest.”

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