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Gewinnauszahlung selbst bei einer 5:7 Niederlage beim Dart

Die Dart-WM ist schon lange vorbei, aber für diejenigen, die diesen Sport lieben, ist noch nichts zuende. Für diese Menschen geht es noch lange weiter. In Dublin eröffnet nämlich am Donnerstag die neue Saison der Darts Premier League. Die Saison endet mit den Play-offs am 17. Mai in London.

Bis zu diesem Zeitpunkt kämpfen 10 der von der Professional Darts Corporation auserwählten Spieler um den angesehensten Titel, den es im Dart-Spiel gibt. Mit dabei sind die vier besten Spieler der Welt, nämlich der neue Weltmeister Rob Cross, Michael van Gerwen, Peter Wright und Gary Anderson. Weiterhin wurden auch die Spieler Gurney, Raymond van Barneveld, Michael Smith, und andere ausgewählt. Andere bekannte Spieler wie der Doppel-Weltmeister Adrian Lewis und Mames Wade, dreimaliger WM-Halbfinalist, wurden nicht berücksichtigt.

Die WM ist natürlich nicht ganz so bekannt wie die Premier League, aber trotzdem spielt auch diese Sportart bei den Buchmachern eine ganz große Rolle. Der Buchmacher Betway hat sich für diese Sportart ein ganz besonders Event einfallen lassen. Dies stellen wir im Folgenden genauer vor:

Pre-Game Wetten auf 1X2

Der Buchmacher Betway verspricht, dass die Auszahlung des Gewinns erfolgen sollte, wenn der als Sieger getippte Spieler mit 5:7 verlieren sollte. An dieser Aktion können sämtliche Spieler von Betway teilnehmen. Diese müssen lediglich über ein Wettkonto und ein Guthaben verfügen. Dies sollte bei mindestens 5 Euro liegen. Damit man die Dart-Wette richtig absichern kann, muss der Spieler vor Start des Spiels eine traditionelle Siegwette auf dem Markt 1X2 platzieren. Es werden aber nur Einzelwetten berücksichtigt. Die Kombi-Wetten, Live-Wetten und Wetten werden dabei aber eher weniger in Betracht gezogen. Weiterhin werden aber auch stornierte oder vorzeitig ausgewertete Aktionen nicht mit in diese Aktion miteingeschlossen.

Weiterhin sind keine weiteren Vorgaben zu beachten. Es gibt auch keine Mindestquote.

Erstattung

Sofern der gesetzte Tipp aufgeht, zahlt Betway mit dem erzielten Gewinn zurück. Und auch bei jeder weiteren Niederlage als 5:7 wird die Wette als verloren gewettet. Wenn es aber dazu kommen sollte, dass das Aufeinandertreffen aber aus Sicht des als Sieger getippten Akteurs mit 5:7 ausgeht, gewinnt man trotzdem.

Betway zahlt den Gewinn aus. Bemerkenswert ist, dass die Auszahlung in Echtgeld erfolgt und nicht als Bonus. Nach Ende des getippten Spiels wird das Geld innerhalb von 24 Stunden an den Spieler ausgezahlt. Eine weitere Anforderung der Auszahlung ist nicht erforderlich.

Hannover 96 besiegt den 1.FC Wunstorf

Die Partie gegen den 1.FC Wunstorf hatte am heutigen Sonntag sehr viel zu bieten.

Am Ende gewannen wir auch in der Höhe verdient durch Tore von Mandy (2), Sarah und Melle. Bis dahin war es jedoch ein schwieriger Weg. Zusätzlich motiviert durch das 1:1 der Konkurrenten Sebbenhausen und Wülfel begannen wir die Partie gegen Wunstorf, die uns in der Hinrunde eine schmerzliche 3:2 Niederlage einbrachten.

Zusätzlich motiviert durch das 1:1 der Konkurrenten Sebbenhausen und Wülfel begannen wir die Partie gegen Wunstorf, die uns in der Hinrunde eine schmerzliche 3:2 Niederlage einbrachten. Das Spiel begann aber auf beiden Seite sehr zerfahren und Torchancen waren jeweils Mangelware. Wunstorf prüfte nach knapp 30 Minuten Britta, die den Fernschuss jedoch ohne Probleme festhalten konnte. Vorn agierten wir etwas umständlich, so dass wir kaum nennenswerte Torabschlüsse zu vermelden hatten. Mandy wurde unterdessen bei einem Einwurf von einem Hund in den Knöchel gebissen, trug aber keine Verletzungen davon.

Die 1:0 Halbzeitführung fiel dann etwas kurios. Michi hatte sich 10 Minuten vor der Halbzeit in einem Zweikampf am Knie verletzt, musste von den neu zur Verfügung gestellten Arztkoffern jedoch keinen Gebrauch machen (Dank hier noch einmal an die „Apotheke zur Kugel“). Den daraus entstandenen Freistoß für die Gastgeber nutzten wir dann zum Tor. Der Ball wurde zurückgespielt, Melle setzte die Abwehrspielerin unter Druck welche den Ball vor dem Strafraum quer spielte. Sarah ging dazwischen und schob überlegt an der Torfrau ins rechte Eck ein. Vorsichtshalber wurde Michi durch Ulli Funck ersetzt. Mit dem 1:0 ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel erwarteten wir einen Sturmlauf von Wunstorf, aber dazu kam es gar nicht, da wir mit unseren eigenen Angriffen Wunstorf keine Gelegenheiten dazu ließen. Die Chancen lagen mehr bei uns, da wir die Flügel gut besetzten und einige gefährliche Flanken vor das Tor brachten. In der 60. Minute endlich das 2:0. Mandy schickte Melle über die rechte Seite die 25 Meter vor dem Tor abzog und der Torfrau keine Chance lies. Der Ball schlug direkt unter der Latte im Netz ein.
In der 68. Minute kam der Ball über Lea und Ulli Funck auf Mandy, die ebenfalls aus großer Entfernung den Winkel anvisierte und traf. Damit wäre das Spiel eigentlich gelaufen gewesen, IMG_8249hätten wir nach inkonsequentem Torabschluss nicht noch das 1:3 (75.)kassiert. Nun wurde es wieder etwas unkontrollierter, aber war Sie gefordert, war Britta der gewohnt sehr gute Rückhalt unserer Hintermannschaft, die einmal mehr neu formiert, sehr gut agierte.
Mit dem 4:1 von Mandy, die eine Flanke von Sarah verwertete, war dann der Sieg in Sack und Tüten.

Der Schiedsrichter bot heute eine besonders lobenswerte Leistung.

Mit diesen drei Punkten sind wir dem Ziel Aufstieg wieder etwas näher gerückt. Bleiben wir in den folgenden Spielen immer siegreich, ist uns Platz 1 nicht zu nehmen. Aber bis dahin ist es noch ein harter und steiniger Weg.

Es spielten: Britta – Susi, Lotte, Jana (85. Sophie) – Manu, Michi (35. Ulli F),Melle, Mandy, Digga – Sarah, Lea (75. Diana)

Dalaf wechselt nach Köln

Einen weiteren interessanten Neuzugang vermeldet der Zweitligist 1. FC Köln. Ab der kommenden Saison steht die gebürtige Syrerin Jalila Dalaf im Aufgebot des Geißbock-Clubs. Die 18-jährige Dalaf kommt vom 1. FFC Turbine Potsdam, wo sie in der 2. Bundesliga-Nord auf Torejagd ging. Dalaf ist insgesamt der zehnte Neuzugang in den Reihen der Kölnerinnen. Im aktuellen Aufgebot wird die als Stürmerin geführt, allerdings ist sie auch im offensiven Mittelfeld einsetzbar.

1. FC Köln gewinnt souverän

Mit einem 5:0 Heimsieg verabschieden sich die Fußballerinnen des 1. FC Köln II aus der Mittelrheinliga. Gegen die Gäste der SV Allner-Bödingen trafen Melanie Kolacki (3), die mit 36 Treffern gleichzeitig die Torjägerkanone der Verbandsliga holte, Laura Lex und Nina Weihrauch.

FC-Trainer Benedikt Kühnreich musste am letzten Spieltag seine Mannschaft nochmals auf zwei Positionen umändern. Für Sina Borowski, die mit einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird kam Mareike Commotio in die 19Mannschaft. Silke Tancyus wurde im Vergleich zum Aachen-Spiel durch Jennifer Schnackerz ersetzt. Vor dem Spiel gratulierte Allner-Spielführerin Katja Brümmer den Kölnerinnen zum Aufstieg in die Regionalliga und überreichte einen Blumenstrauß.

Die Partie lief noch keine 180 Sekunden, da zappelte der Ball bereits im Netz der Gäste. Nach schöner Vorarbeit durch Michelle Pfeifer konnte Laura Lex zum 1:0 vollenden. Allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Der 1. FC Köln erwischte einen Start nach Maß und übernahm fortan die Kontrolle auf dem Spielfeld. In den Anfangsminuten war es vor allem Michelle Pfeifer, die mit ihren Vorstößen über die rechte Seite für Unruhe sorgte. Gegenspielerin Vanessa Pauly vom SV Allner-Bödingen hatte so ihre liebe Mühe und Not mit der stark aufspielenden gelernten Außenverteidigerin. Auch Julia Rick, die zukünftig vermutlich im Bundesliga-Kader des 1. FC Köln spielen wird, zeigte eine durchaus bemerkenswerte Leistung. Mit einem sehenswerten Pass legte sie zum 2:0 vor. Torschützin war Melanie Kolacki. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Direkt zum Wiederanpfiff konnten die FC-Mädels dann auf 3:0 erhöhen. Wie bei dem Treffer zuvor war es Julia Rick die die Vorarbeit leistete und Melanie Kolacki, die vollendete. Der Regionalliga-Aufsteiger ließ es nun ein wenig ruhiger angehen, spielte aber weiterhin sehr konzentriert. Allner-Bödingen versuchte sich zwar Chancen zu erarbeiten, zeigte sich aber des öfteren zu ungenau im Spielaufbau. Nach 67 Spielminuten dann bereits die endgültige Entscheidung.Melanie Kolacki erhöhte auf 4:0.

Kurz vor dem Abpfiff der Partie kam es dann zu einer netten Geste und einem damit verbundenen Wechsel. Torfrau Friederike Keppner verließ das Spielfeld und machte Platz für Ersatztorhüterin Vanessa Prentzel, die damit in der Rückrunde zu ihren ersten Spielminuten kam. Wer zukünftig von den Beiden das Tor der Regionalliga-Mannschaft hüten wird, ist eine interessante Frage.

Den letzten Treffer des Tages erzielte dann Nina Weihrauch. In der 89. Spielminute gelang ihr mit einem sehenswerten Distanzschuss das 5:0.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kühnreich (Trainer des 1. FC Köln): “Das war ein schöner Abschluß heute. Es waren viele Freunde und Bekannte da. Es hat den Mädels auch richtig Spaß gemacht, hier im Franz-Kremer-Stadion spielen zu dürfen. Ich bin sehr stolz darauf, was meine Mannschaft diese Saison erreicht hat.” 

Laura Lex (Spielerin des 1. FC Köln): “Wir wollten einen schönen Abschluß haben. Wir wussten, wir treffen auf eine sehr symphatische Mannschaft mit einem symphatischen Trainer. Ein besseres Abschlußspiel kann man sich nicht wünschen. Dann auch noch zu Null gewonnen, was auch noch mal wichtig war, denn wir wollten auch nur bei einer Saisonniederlage bleiben.”

Uwe D´Agnone (Trainer SV Allner-Bödingen): “Für uns war das was ganz besonderes heute vor so einer Kulisse in so einem Stadion zu spielen. In der ersten Halbzeit hatten wir auch unsere Chancen. Durch das 3:0 kurz nach Wiederanpfiff war das Spiel natürlich für uns gelaufen.”

Katja Bruemmer (Spielerin SV Allner-Bödingen): “Auf Rasen zu spielen war ungewohnt und auch ziemlich anstrengend. Trotzdem haben wir im ersten Durchgang sehr gut gespielt wie ich finde. Das Stadion und die Stimmung waren auch wirklich gut. Ich habe noch gar nicht so richtig realisieren können, dass das heute mein letztes Spiel gewesen ist.”

Hannover 96 siegt auch in Davenstedt

Der TUS aus Davenstedt ist mit Sicherheit keine Laufkundschaft und so ist das Ergebnis gegen die „Lokalrivalen“ durchaus hoch zu bewerten. In der Rückrunde bisher ungeschlagen, lag heute also ein schwerer Brocken vor uns, aber wir haben diese Aufgabe gut gelöst.

Von Beginn an nahmen wir das Heft in die Hand und wollten Davenstedt unser Spiel aufdrängen, was uns auch sehr gut gelang. Bereits nach 7 Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Gastgeber. Kurz hinter der Mittellinie schlug Mandy einen Freistoß vor das Tor wo Sarah den Ball erlaufen und an der Torfrau vorbeilegen konnte.

Auch danach war Davenstedt zwar weiter bemüht uns unter Druck zu setzen, aber mehr als eine Volleyabnahme kam nicht dabei heraus, zumal diese auch noch weit das Tor verfehlte. Nach und nach näherten wir uns wieder dem Tor der Gastgeber. Melles 2:0 wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt und so dauerte es bis zur 40. Minute bis endlich das zweite Tor für uns erzielt wurde. Mandys Ecke fand den Kopf von Mette und Davenstedts Libero konnte den Ball nur noch ins eigene Netz befördern. So ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel kam Neuzugang Jessica zu ihrem ersten Einsatz und gleich nach dem Wieder-Anpfiff legten wir das 3:0 nach. Sarah konnte vor der herauseilenden Torfrau einen Ball erobern und legte auf Melle ab, die ins leere Tor schießen konnte. Nun erspielten wir uns viele Chancen, ließen aber noch mehr davon ungenutzt.
Erst knapp 20 Minuten vor dem Ende wieder ein Treffer, der aber war der schönste des Tages.
Ulli wurde auf dem linken Flügel angespielt, setzte sich bis in den Strafraum durch und spielte im richtigen Moment auf Melle, die mit einer Grätsche den Ball zum 4:0 einnetzen konnte.
Kurz danach ein Elfmeter für uns, aber irgendwie ist das 11er-Schießen nicht so unseres in dieser Saison. Lotte lief an, traf den Innenpfosten, der Ball rollte die Linie entlang, aber nicht ins Tor.

Die Chancen für uns ergaben sich nun beinahe im Minutentakt, aber sehr oft vergaben wir leichtfertig. Britta verbrachte hingegen einen ruhigen und sonnigen Vormittag und musste nur einmal beim Herauslaufen Ihr Können zeigen. Den Rest erledigte unsere Abwehrreihe gewohnt clever.

Die beiden Tore zum 6:0 Endstand erzielten Mette und Melle.

Es spielten: Britta – Susi (70. Laura), Lotte, Jana – Manu, Uli F., Mandy (45. Jessica), Melle, Digga (70. Sophie) – Sarah, Mette

Kurz vor dem Ziel

Wenn am morgigen Sonntag den 5. Mai 2011 der Ball in der Verbandsliga der Frauen rollt, blicken viele Augen gespannt auf das anstehende Spiel des 1. FC Köln II gegen die Zweitvertretung von Alemannia Aachen. Anpfiff der für viele Fragen entscheidenden Partie ist um 13 Uhr.

Zwei Punkte fehlen den FC-Fußballlerinnen noch, um den Aufstieg in die Regionalliga perfekt zu machen. Aachen hingegen benötigt ebenfalls jeden möglichen Zähler um nicht in die Landesliga abzusteigen.

FC-Coach Benedikt Kühnreich zeigt sich sehr optimistisch vor dem Spiel. “Für uns ist es ein Traum, an den wir alle ganz fest glauben.” gibt er vor dem Spiel bekannt.

Kühnreich würde bei einem Aufstieg den direkten Durchmarsch aus der Landesliga in die Regionalliga schaffen und für das neue ausgerichtete Konzept des Vereins eine ideale Grundlage bilden.

Klarer Sieger im Derby

Der 1. FC Köln II besiegte im heutigen Stadt-Derby den SC Fortuna Köln deutlich mit 4:0. Gut 100 Zuschauer sahen in der Kölner LöWi-Arena eine recht einseitige Partie, in der die Aufstiegsanwärterinnen am Ende klar die Oberhand behielten. Die Tore für den FC erzielten Svenja Zsolt, Melanie Kolacki, Laura Lex und Nina Weihrauch.

Bei sommerlichen Temperaturen starteten beide Mannschaften recht verhalten in die Partie. Während der 1. FC Köln bemüht war, das Spiel offensiv zu gestalten, beschränkte sich Fortuna von Beginn an auf die Defensivarbeit. Bereits nach 30 Minuten der erste Rückschlag für die Südstädterinnen. Fiona Mc Cormick musste den Platz verletzungsbedingt verlassen. Für sie kam Julia Janotte in die Partie. Das Spielgeschehen plätscherte weiter so dahin, nennenswerte Chancen konnte kein Team in den ersten 40 Minuten heraus spielen.

Erst in der 42. Spielminute fasste sich die wiedergenesene Spielmacherin des FC, Svenja Zsolt ein Herz. Sie zog in den Strafraum der Gäste, Julia Molitors Klärungsversuch kam zu spät, so dass die FC-Kapitänin aus neun Metern der Ball unhaltbar im Tor versenken konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild. Die FC-Kickerinnen zeigten sich spielbestimmend. Fortuna versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Nach knapp einer Stunde dann ein weiterer Treffer. Laura Lex beendete ein Solo über die linke Seite mit dem 2:0 für die Hausherrinnen. Von da an war der Widerstand der Fortuna-Spielerinnen komplett gebrochen.

Durch weitere Tore von Melanie Kolacki (82.) und Nina Weihrauch (87.), die ihren ersten Treffer im Trikot des 1. FC Köln erzielte, schraubte der FC das Ergebnis am Ende auf 4:0.

Der Geißbock-Elf fehlen nun nur noch zwei weiterere Punkte um den Aufstieg in die Regionalliga perfekt zu machen. Am kommenden Sonntag tritt die Elf von Trainer Benedikt Kühnreich in Aachen gegen die Zweitvertretung der Alemannia an. Für die Fortuna geht es bereits am Mittwoch den 1. Juni 2011 weiter. Zu Gast am Südstadion ist dann SF Uevekoven.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kühnreich (Trainer 1. FC Köln): “Es war etwas schwierig ins Spiel hinein zu finden. Wir haben unseren Gegner viel laufen lassen. Das 1:0 fiel zwar recht spät, war aber sehr verdient. Im zweiten Durchgang haben wir unser Spiel weiter durchgezogen und spielerisch alles gut gelöst. Der Sieg geht in der Höhe in Ordnung. Wir hätten sogar noch mehr Tore machen müssen.”

Melanie Kolacki (Spielerin des 1. FC Köln): “Mit dem Spiel bin ich heute zufrieden. Wir haben dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Nach der Führung war uns aber klar, wenn wir jetzt kein zweites Tor schießen, dann wird es noch einmal eng. Im zweiten Durchgang wollten wir dann mehr und sind dafür belohnt worden.

Sandro Nicosia (Trainer SC Fortuna Köln): “Der FC hat verdient gewonnen, auch wenn der Sieg zwei Tore zu hoch ausfiel. Mit der ersten Halbzeit bin ich noch zufrieden, in der zweiten Hälfte kam dann zu wenig von uns. Gegen Uevekoven wird die Mannschaft eine Trotzreaktion zeigen müssen. Sonst kann es noch mal sehr eng werden.

Nina Pekron (Spielerin SC Fortuna Köln): “Ich bin schon enttäuscht. Wir haben gekämpft und versucht unser Bestes zu geben. Am Ende hat es aber nicht gereicht. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr nachgelassen. Gegen den 1. FC Köln ist es generell schwer zu gewinnen.  Trotzdem denke ich, dass wir eine gute Mannschaft sind und auch die Klasse halten werden.”

Derby-Fieber in Köln

Das letzte Stadt-Derby in der Mittelrheinliga der Frauen steht an. Am Sonntag den 29. Mai 2011 treffen um 16 Uhr der 1. FC Köln II und der SC Fortuna Köln in der LöWi-Arena in Köln-Lövenich aufeinander.

Beide Mannschaften fiebern dem Spiel entgegen. Während die FC-Mädels mit einem Sieg schon so gut wie in die Regionalliga aufgestiegen wären, benötigt Fortuna Köln weiterhin jeden Punkt um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

FC-Trainer Benedikt Kühnreich erwartet ein Spiel “Kampf gegen Technik”, während sein gegenüber Sandro Nicosia “keinerlei Druck verspürt”. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden. Ein Ergebnis was für Nicosia auch diesmal durchaus realistisch erscheint, “Wir haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet. Meine Mädels sind heiß auf das Spiel. Wir wollen durch taktisch disziplinierten Fußball etwas erreichen und mindestens mit einem Punkt zurück in die Südstadt fahren. Der FC muss einen sehr guten Tag erwischen um uns zu schlagen.”, gibt er selbstbewusst zu Protokoll. Benedikt Kühnreich bestätigt seinerseits die Favoritenrolle des 1. FC Köln, “Wir wollen dieses Spiel gewinnen, dann befinden wir uns schon mit einem Fuß in der Regionalliga.”

Personell gehen beide Mannschaften etwas angeschlagen in das Spiel. Fortuna muss auf die Dienste von Funda Hancioglu und Spielführerin Michelle Fischer verzichten. Während im Kader des FC neben den Langzeit-Abwesenden Vanessa Prentzel und Lena Scharmanski auch der Einsatz von Daniela Anglani fraglich ist. Definitiv nicht dabei ist Abwehrspielerin Jennifer Schnackerz.

Svenja Zsolt, Spielführerin des 1. FC Köln II, steht hingegen wieder zur Verfügung. Ebenso wie Rosalia Spiteri auf Seiten der Gäste aus der Kölner Südstadt.

Die Frauen von Hannover 96 am runden Leder

Puh, war das warm am Samstag in Mellendorf. Bei schönstem Sonnenschein dachten viele wohl eher an den Badesee, aber für uns stand das schwere Punktspiel bei der Reserve des Mellendorfer TV auf dem Programm. Schon beim warmmachen merkten alle, dass es heute einer besonderen Anstrengung bedarf, die drei Punkte mitzunehmen.

Dieses Gefühl sollte sich auch bestätigen, denn es wurde allerfeinster Sommerfußball geboten. Die erste Torchance gab es erst nach 20 Minuten, als Uli Sarah auf der Außenbahn bediente, Ihr Schuß aber die Hände des Torwarts fand und nicht den Weg ins Netz. Chancen waren aber danach weiter Mangelware. Mellendorf hatte ein paar Ecken die aber keine Gefahr für unser Tor bedeuteten und unser Spiel war leider nicht druckvoll genug. So ging es torlos in die Kabine.

Nach dem Wechsel musste Sarah leider verletzt ausscheiden und wurde von Diana vertreten. Ihr Nachsetzen brachte dann auch die Vorlage für das 1:0. Als Mellendorf an der Strafraumgrenze nicht rechtzeitig klären konnte erkämpfte sich Didi den Ball und spielte diesen im Fallen zu Melle, die dann noch ein paar Meter auf die Torfrau zulief und freistehend zum 1:0 ins rechte Eck einschob.
Damit fiel uns allen ein großer Stein vom Herzen. Unser Spiel ließ sich nun aber schon wieder besser ansehen als in der ersten Hälfte und somit gab es folgerichtig auch mehr Tormöglichkeiten für uns. Richtig zwingend waren davon zwar nur wenige, aber da die Abwehr besonders in der zweiten Hälfte nicht so gefordert war, konnte man das auch verschmerzen.
In der 65. Minute wurde Mette kurz vor dem Strafraum von den Beinen gerissen, was natürlich einen Freistoß für uns bedeutete. Mandy schritt zur Ausführung, der Ball ging aber nur an den Pfosten. Von dort sprang er allerdings zurück ins Spielfeld, Melle stand goldrichtig und brauchte den Ball nur noch über die Linie drücken.

Damit war das Spiel auch entschieden. Mellendorf kam weiterhin nicht gefährlich vor unser Tor und unsere Bemühungen weitere Tore zu erzielen waren ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. So stand es am Ende 2:0 für uns und wir konnten erstmals in dieser Saison nicht nur virtuell, sondern auch „richtig“ die Tabellenspitze übernehmen. Dass der Sieg verdient war sah auch der Gegner so, statistisch spricht auch dafür dass Britta keinen einzigen Abstoß machen musste.

Nun stehen „nur“ noch zwei Siege vor unserem Aufstieg in die Landesliga. Packen wir es an.

Es spielten: Britta – Laura, Lotte, Sophie – Ulli F, Mandy, Jessi, Manu, Sarah (50. Didi) – Mette (72. Lea), Melle

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